Saison 2022

SAMSTAG, 15. JANUAR 2022 

MARIA UND DIE CALLAS
Theaterstück mit Musik von Wolfgang Schukraft mit Lauren Francis, Sopran
Kreisstadt Friedberg in Kooperation mit der Volksbühne Friedberg
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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Eine Produktion der Theaterei Herrlingen.

 

In dem von der Presse umjubelten Theaterstück, das für Lauren Francis geschrieben wurde, geht Maria Callas zwischen Träumen und Wachen auf eine Reise durch ihr Leben. In der gefühlvollen Inszenierung von Franz Garlik verkörpert die walisische Opernsängerin die weltberühmte Sopranistin in alle Ihren Facetten: Enttäuscht, verletzt, zickig, egoistisch, zerbrechlich, kampfeslustig


Maria Callas ist die Diva assoluta, die „Göttliche“, die mit ihrer Schauspielkunst die Oper des 20. Jahrhunderts revolutionierte. Sie hat die Menschen bewegt und fasziniert wie keine andere Sängerin der Musikgeschichte der letzten hundert Jahre. Doch was für eine Persönlichkeit verbirgt sich hinter der schillernden Operndiva? Es war ihre Tragik, dass sich zwischen dem Mythos „Callas“ und dem Menschen „Maria“ immer tiefere Abgründe auftaten.

 

Wolfgang Schukraft: „Schon bei der ersten Begegnung mit der Sopranistin Lauren Francis hatte ich die Idee, sie in meinem Theater in der Rolle der Maria Callas zu sehen. Das hat mich dazu animiert, für sie dieses Theaterstück zu verfassen. Meine Beschäftigung mit Maria Callas hat bestätigt, dass das Leben die aufregendsten Geschichten schreibt, und bei Maria Callas kann man hinzufügen, es schreibt auch die dramatischsten Geschichten.“


Voice Passion

MITTWOCH, 26. JANUAR 2022

ICH BIN EINE SCHAUSPIELERIN, MEHR NICHT - ROMY SCHNEIDER, DAS LEBEN EINER IKONE
nach Günter Krenn, von Karin Eppler
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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Kaum eine Schauspielerin übt bis heute solch eine Faszination aus wie Romy Schneider. Die meisten Menschen denken, wenn sie den Namen hören, als erstes an Sissi. Die Rolle, mit der sie im Alter von 17 Jahren weltweit ihren Durchbruch erlangte und die sie ihr Leben lang verfolgte.

»Sissi« erfüllt die Sehnsucht eines ganzen Landes nach Schönheit, nach Unschuld und romantischer Liebe. Während in Deutschland mit jedem ihrer Filme die Identifikation mit Romy Schneider wächst, gerät ihr Leben zunehmend aus den Fugen. Mit 20 Jahren ist sie ein Objekt, mit dem Geld verdient werden kann, ihre Unerfahrenheit und Naivität wird rücksichtslos ausgenutzt. Gleichzeitig strebt sie nach ernstzunehmenden schauspielerischen Herausforderungen und künstlerischer Anerkennung. Ihre Flucht nach Frankreich, die Beziehung mit Alain Delon, die zahlreichen Filme mit den Legenden des französischen und amerikanischen Films stärken ihr Selbstbewusstsein. Doch ihr Privatleben ist geprägt von Unsicherheiten, zerbrochenen Beziehungen, Schicksalsschlägen und dem gnadenlosen Blick der Medienöffentlichkeit. Bis zu ihrem Tod zieht sie das Publikum in ihren Bann, seitdem wird sie zum Mythos. 


Auf der Grundlage der vielgepriesenen Werke »Romy Schneider – Die Biographie« und »Romy und Alain – Eine Amour Fou« von Günter Krenn entwickelt das WLTein Portrait einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ein Leben der Extreme, oft unkontrolliert, immer leidenschaftlich.

Einführungsvortrag; https://youtu.be/pQVjICrZUTk


Westfälisches Landestheater

MITTWOCH, 16. MÄRZ 2022

DIE PHYSIKER
Komödie von Friedrich Dürrenmatt mit Peter Bause, Hellena Büttner u.a.
ausgezeichnet mit dem 3. INTHEGA-Preis 2020
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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In dem beschaulichen Schweizer Sanatorium Les Cerisiers werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich erdrosselt von ihren Patienten. Auf den ersten Blick erscheinen diese durchaus harmlos: Der eine hält sich für Albert Einstein, der andere für Sir Isaac Newton und dem dritten – Johann Wilhelm Möbius – erscheint der König Salomon. Doch unter den Augen des mit dem Fall betreuten Inspektors Voß offenbart sich immer deutlicher, dass hier nichts so ist, wie es scheint. Möbius z.B., ist nicht etwa ein ‚Irrer‘ sondern ein brillanter Physiker, der die „Weltformel“ entdeckt hat. Weil aber deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, versteckt er sich im Irrenhaus, in der Hoffnung, sein Wissen vor der Welt zu verheimlichen. Doch wie lange kann einmal Gedachtes tatsächlich verborgen bleiben? Mathilde von Zahnd, die missgestaltete Besitzerin und Chefärztin des Irrenhauses, hat bereits Kopien der Aufzeichnungen Möbius’ erstellt und will mit der Formel nun die Weltherrschaft erringen. Das Irrenhaus entpuppt sich als Falle, und so treibt das Geschehen, allen Bemühungen Möbius‘ zum Trotz, unaufhaltsam auf die »schlimmstmögliche Wendung« zu. 1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt, wurde „Die Physiker“ sofort zum Publikumsrenner und war in der Spielzeit 1962/1963 das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Auch Jahrzehnte später gehört es noch zu den am häufigsten aufgeführten Stücken Dürrenmatts und ist Pflichtlektüre an vielen Schulen.

Tournee-Theater THESPISKARREN

MONTAG, 04. APRIL 2022

SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE
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on Betty Hensel und Fred Breinersdorfer nach dem Drehbuch ‚Die letzten Tage‘ von Fred Breinersdorfer unter Verwendung von Passagen aus ‚Sophie Scholl und Fritz Hartnagel - Damit wir uns nicht verlieren.‘
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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Mitten zur Zeit des dritten Reiches formiert sich eine studentische Widerstandsgruppe – Die Weiße Rose – die erst zum passiven Widerstand und später sogar zum aktiven Kampf gegen die Nazi-Diktatur aufruft. Dafür verfassen und drucken die Geschwister Scholl und Ihre Mitstreiter in einem gemieteten Raum auf einer alten Matritzenmaschine Flugblätter, die in München verteilt und sogar über die Stadt hinaus per Post verschickt werden. Als plötzlich aufgrund des fortschreitenden Krieges keine Briefumschläge mehr zu bekommen sind, kommen die Geschwister auf eine mutige aber gefährliche Idee...

Im Jahr 2021 wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Das Stück orientiert sich an den originalen Verhörprotokol- len von Hans und Sophie Scholl. Ein erschütterndes Zeitdokument, das zeigt, zu welchem Widerstand junge Menschen fähig sein können.

Landesbühne Rheinland-Pfalz

MONTAG, 17. OKTOBER 2022

GASLICHT
Psychothriller von Patrick Hamilton
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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Mit spannungsgeladener Musik und raffinierter Beleuchtung zeigen wir einen Thriller der Extraklasse mit Susanne Bormann, Felix Eitner, Norbert Heckner, Magdalena Meier und Eleonore Daniel. 

 

Seit das Ehepaar Bella und Jack Manningham vor sechs Monaten in ein viktorianisches Haus im Londoner Nebel gezogen sind, geschehen merkwürdige Dinge. Gegenstände verschwinden auf unerklärliche Weise, um dann woanders wieder aufzutauchen. Birgt das Haus düstere Geheimnisse? Oder hat Bella die Geisteskrankheit ihrer Mutter geerbt, wie es ihr Gatte befürchtet? 

 

Bella, die sich vor dem großen, dunklen Haus fürchtet, beginnt allmählich selbst an ihrem Verstand zu zweifeln. Auch die Medizin, die ihr Mann ihr gibt, bringt keine Besserung. Schließlich droht ihr die Einweisung in eine Anstalt. Nachts, wenn ihr Mann ausgegangen ist, sitzt sie einsam im Zimmer und beobachtet das plötzlich flackernde Gaslicht und hört unheimliche Schritte im oberen, leeren Stockwerk. 

 

Da steht plötzlich ein älterer, netter Mann in ihrer Wohnung, der behauptet, sie vor ihrem Ehemann schützen zu wollen. Er sei ein pensionierter Scotland-Yard-Kommissar namens Rough und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder. Hier, an dieser Stelle in ihrem Zimmer, in diesem Sessel sei vor vielen Jahren eine alte Frau ermordet worden, aber der Mörder habe damals nicht gefunden, was er suchte, daher kehre er an den Ort des Schreckens zurück…

Wer ist dieser Mann? Wem darf sie trauen? Bella ist der Verzweiflung nahe. Und wieder flackert das Gaslicht …


Theatergastspiele Fürth

DIENSTAG, 22. NOVEMBER 2022

AVANTI AVANTI mit Livemusik und Songs der 50er und 60er Jahre
Komödie von Samuel Taylor mit Stefanie Hertel, Stuart Sumner u.a.
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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Sommer - Sonne - Italien - viel Musik und eine traumhafte Komödie ...

 

Alexander Claiborne, genannt Sandy, erhält eine schreckliche Nachricht. Sein Vater ist an einem Tag im Mai in Italien bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sandy begibt sich zusammen mit seiner Ehefrau Diana auf die Reise in die ewige Stadt, um die sterblichen Überreste seines Vaters zu bergen und die Formalitäten zu klären. Doch das stellt sich als schwierige Aufgabe heraus, denn die südeuropäischen Uhren und Amtsapparate ticken ungewohnt für den Amerikaner. Diana gibt nach einer Woche entnervt auf. Sandy bekommt Hilfe von Baldo, einem gewieften, lebenslustigen und temperamentvollen Italiener, der sich aber nicht nur für die organisatorischen Probleme Sandys interessiert, sondern schnell auch sehr für Sandy als Mann. Doch Sandy begeistert sich viel mehr für die hübsche Engländerin und Schauspielerin Alison Ames. Der unglückliche Zufall führt die beiden Suchenden zusammen, denn Alisons Mutter fuhr mit Sandys Vater, als sich der Unfall ereignete. Die gemeinsame Suche nach den verstorbenen Elternteilen in der mit Zerstreuung lockenden Stadt wird unter der Leitung des Lebemanns Baldo schnell mit unernsteren Momenten versehen, und so kommt es, dass Sandy und Alison sich vom Flair der Stadt und der Jahreszeit zu Frühlingsgefühlen verleiten lassen.

Und damit kommen die beiden nicht nur sich, sondern auch den Lebensläufen ihrer Eltern näher. Denn Alison berichtet Sandy, dass ihre Mutter jahrelang eine Affäre mit seinem Vater hatte, den Sandy bisher für einen treuen Familienvater hielt, der seit zwölf Jahren im Frühling Roms Erholung sucht, und nicht die Liebe. Für Sandy und Alison scheint sich diese Geschichte aufs Neue zu erzählen. Aber dann taucht überraschend Sandys Frau Diana wieder auf. Ist das dolce vita für Sandy und Alison nun vorbei?


Theatergastspiele Fürth

DONNERSTAG, 29. DEZEMBER 2022

EINE FRAU, DIE WEISS, WAS SIE WILL
Musikalische Komödie von Oscar Straus
20 Uhr, Stadthalle Friedberg

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Oscar Straus’ ausladende Operette bearbeitet für zwei Darsteller*innen und ein Piano.
Manon heißt die Frau, die weiß, was sie will und üblicherweise auch bekommt. Die Operettendiva hat einen jungen Verehrer, Raoul. In diesen ist wiederum die junge Lucy verliebt und bittet Manon auf den begehrten Junggesellen ihretwegen zu verzichten, nicht wissend dass Manon ihre Mutter ist.

Aus dieser Geschichte entwächst eine wilde und aberwitzige musikalische Komödie gespielt und gesungen von Christine Rothacker und André Haedicke, die im wahnwitzigen Tempo alle Rollen verkörpern. Oscar Straus’ Partitur besteht dabei aus bekannten Märchen, Chansons und Walzer wie „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ oder „Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht“.


theater am puls

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